Spondylose beim Hund: Wenn der Rücken steif wird – Diagnose, Hausmittel & Therapie

Spondylose Hund

Merkst du, dass dein Hund morgens schwerer aufsteht oder zögert, ins Auto zu steigen? Solche Veränderungen werden oft einfach auf das Alter geschoben. Doch häufig steckt mehr dahinter als normale Müdigkeit. In meiner Praxis ist der steife Rücken eine der häufigsten Diagnosen bei älteren Hunden. Der medizinische Fachbegriff lautet Spondylose.

Eine Spondylose beim Hund klingt zunächst beängstigend. Viele Besitzer denken sofort an Schmerzen, Lähmungen oder eine massive Einschränkung der Lebensqualität. Aber ich kann dich beruhigen: Diese Erkrankung ist kein Weltuntergang. Mit der richtigen Behandlung, angepasster Bewegung und gezielter Unterstützung durch Ernährung können betroffene Hunde oft noch viele glückliche Jahre verbringen.

Was ist Spondylose genau?

Die Spondylose, fachsprachlich Spondylosis deformans, ist vereinfacht gesagt eine verschleißbedingte „Rücken-Arthrose“. Dabei verändern sich die Wirbelkörper degenerativ, weil der Körper versucht, eine instabile Wirbelsäule selbst zu reparieren.

Der Prozess beginnt meist bei den Bandscheiben. Wenn diese Stoßdämpfer im Alter an Elastizität verlieren, rücken die Wirbel näher zusammen und die Stabilität geht verloren. Der Organismus reagiert darauf mit einem natürlichen Schutzmechanismus: Er lagert Kalk an den Rändern der Wirbel an und bildet knöcherne Zubildungen, die sogenannten Spondylophyten.

Diese Knochenspangen wachsen wie kleine Brücken von einem Wirbel zum nächsten, bis sie sich treffen und fest verbinden. Im Endstadium kann dies zu einer vollständigen Versteifung des betroffenen Bereichs führen, die man bildhaft als „Bambusstab-Wirbelsäule“ bezeichnet.

Obwohl das dramatisch klingt, ist die Versteifung selbst oft gar nicht das Hauptproblem, da sie den Rücken wieder stabilisiert. Die eigentlichen Schmerzen entstehen meist während der Wachstumsphase, solange die noch unfertigen Verknöcherungen bei Bewegung aneinander reiben, oder wenn die Kalkablagerungen ungünstig auf Nerven drücken.

Ursachen: Warum bekommt mein Hund Spondylose?

Die Ursachen für eine Spondylose beim Hund sind vielfältig, lassen sich aber meist auf drei Hauptfaktoren zurückführen: Verschleiß, Genetik und Belastung. Es ist eine typische Erkrankung des älteren Hundes, kann aber auch jüngere Tiere treffen. Zu den häufigsten Auslösern für die Veränderungen an der Wirbelsäule gehören folgende:

  • Alter und natürlicher Verschleiß: Wie bei uns Menschen verlieren die Bandscheiben und Bänder im Laufe der Jahre an Elastizität. Dieser Elastizitätsverlust führt zu einer instabilen Wirbelsäule, woraufhin der Körper mit der Bildung von Spondylophyten reagiert. Es ist ein fast normaler Alterungsprozess.
  • Rasse-Disposition: Bestimmte Hunderassen neigen genetisch stärker zu dieser Wirbelsäulenerkrankung. Besonders betroffen sind große und schwere Rassen wie der Boxer, Deutsche Schäferhunde oder Molosser. Beim Boxer ist die Spondylosis deformans so verbreitet, dass sie fast als Rasseproblem gilt. Aber auch Hunde mit langem Rücken wie Dackel können betroffen sein.
  • Übermäßige Belastung: Hunde, die im Sport geführt werden oder früh extremen körperlichen Belastungen ausgesetzt waren, entwickeln oft früher Symptome. Häufiges Treppensteigen, Sprünge ins Auto oder abrupte Stopps belasten die Wirbelzwischenräume.
  • Übergewicht: Jedes Kilo zu viel drückt permanent auf die Lendenwirbelsäule und die Brustwirbelsäule. Übergewicht beschleunigt den Verschleiß der Pufferzonen zwischen den Wirbeln massiv.
  • Traumata und Vorerkrankungen: Ein alter Bandscheibenvorfall oder eine Verletzung können der Startpunkt für eine Spondylose sein. Der Körper versucht, die geschädigte Stelle durch Verknöcherung zu reparieren und zu sichern.

Oft sind vor allem die Übergänge zwischen beweglichen und weniger beweglichen Teilen der Wirbelsäule betroffen, wie der Übergang von der Brust- zur Lendenwirbelsäule oder der Bereich zum Kreuzbein.

Symptome erkennen: Mehr als nur „alt werden“

Viele Hundebesitzer bemerken die Symptome einer Spondylose erst spät, weil sie die Anzeichen als normales Altern abtun. Der Hund wird ruhiger und schläft mehr. Doch wenn du genau hinsiehst, erzählt dir die Körpersprache deines Vierbeiners eine andere Geschichte. Die Schmerzen und die eingeschränkte Beweglichkeit kommen oft schleichend. Ein klassisches Warnsignal ist der sogenannte Anlaufschmerz. Dein Liebling steht nach einer längeren Ruhephase mühsam auf und wirkt steif. Nach den ersten Metern der Gassirunden läuft er sich ein und wirkt wieder mobiler. Achte im Alltag auf folgende Veränderungen und Beschwerden:

  • Verweigerung von Sprüngen: Früher sprang dein Hund begeistert ins Auto oder auf das Sofa. Heute zögert er, verweigert die Bewegung oder fiept dabei.
  • Probleme beim Treppensteigen: Das Hinauf- oder Hinabsteigen von Treppen erfordert eine flexible Wirbelsäule. Bei einer Spondylose meiden Hunde diese Belastung oft instinktiv.
  • Verändertes Gangbild: Der Rücken schwingt beim Laufen nicht mehr locker mit, sondern wirkt starr. Viele Hunde fallen in den Passgang, bei dem sie die Beine einer Seite gleichzeitig nach vorne bewegen, um die Wirbelsäule zu schonen.
  • Empfindlichkeit bei Berührungen: Wenn du deinen Hund am Rücken streichelst oder bürstest, zuckt er zusammen, weicht aus oder schnappt sogar. Diese Überempfindlichkeit deutet auf eine Entzündung in den Wirbelgelenken oder der Muskulatur hin.
  • Muskelabbau: Da der Hund die Hinterhand schont, bildet sich die Muskulatur an den Hinterbeinen zurück. Die Kruppe wirkt schmaler und knochiger.
  • Aufgewölbter Rücken: Manche Hunde machen einen Katzenbuckel, um den Druck von den schmerzenden Bereichen zu nehmen.

💡 Hinweis: Die Bewegungseinschränkungen sind nicht immer gleich stark. Stattdessen sind die Symptome an nasskalten Tagen oft ausgeprägter als bei trockenem, warmem Wetter.

Möchtest du den Rücken deines Hundes schon bei den ersten Anzeichen von Steifheit unterstützen? Unsere tierärztlich entwickelte Gelenk-Formel liefert wichtige Nährstoffe wie Kollagen und MSM, um die Wirbelsäule deines Vierbeiners ganz natürlich zu stärken.

Der akute Spondylose-Schub: Was passiert da?

Spondylose verläuft oft in Wellen. Paradoxerweise entsteht der Schmerz meist durch den Heilungsversuch des Körpers: Solange die knöchernen Brücken (Spondylophyten) noch wachsen und nicht geschlossen sind, reiben sie bei Bewegung aneinander. Das führt zu schmerzhaften Entzündungen an der Knochenhaut und den Bändern.

In dieser Phase wirkt der Hund oft apathisch, hat einen brettharten Bauch vor Rückenschmerzen oder jault plötzlich auf.

Die gute Nachricht: Sobald die Verknöcherung abgeschlossen ist, lässt der Schmerz oft schlagartig nach. Die Versteifung ist dann zwar da, aber die schmerzhafte Reibung stoppt. Nur in selteneren Fällen drücken die Zubildungen direkt auf Nerven und verursachen Lähmungen. Ein akuter Schub erfordert dennoch immer eine schnelle Behandlung beim Tierarzt, um das Leid zu lindern.

Die Diagnose beim Tierarzt

Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund unter Rückenschmerzen leidet, ist der Gang zum Tierarzt unumgänglich. Eine reine Blickdiagnose reicht hier nicht aus. Andere Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle, Tumore oder Probleme mit der Hüfte zeigen oft sehr ähnliche Symptome. Deshalb müssen wir genau hinschauen, um die richtige Therapie einzuleiten.

Der Besuch in der Praxis beginnt meist mit einer gründlichen Allgemeinuntersuchung und einer Analyse des Gangbildes. Ich schaue mir genau an, wie der Hund läuft, wie er wendet und wie er sich hinsetzt. Zeigt er einen Passgang? Meidet er Belastung auf einer bestimmten Seite?

Danach folgt das Abtasten der Wirbelsäule. Dabei prüfe ich jeden einzelnen Wirbel auf Schmerzhaftigkeit und teste die Beweglichkeit der Rute sowie die Reflexe der Hinterbeine. Verhärtete Muskeln entlang der Bahn der Wirbelsäule geben mir oft schon einen ersten Hinweis auf die schmerzende Stelle.

Die endgültige Sicherheit liefert jedoch nur die bildgebende Diagnose:

  • Röntgenaufnahmen: Das Röntgenbild ist der Goldstandard bei Spondylose. Auf den Bildern sind die Veränderungen an den Wirbelkörpern meist deutlich zu erkennen. Wir sehen helle, schnabelförmige Zubildungen an der Unterseite der Wirbel, die sogenannten Spondylophyten. In weit fortgeschrittenen Fällen zeigen sich durchgehende knöcherne Brücken, welche die Wirbelzwischenräume komplett überbrücken.
  • Neurologische Untersuchung: Wenn der Hund Ausfallerscheinungen wie das Schleifen der Pfoten zeigt, prüfe ich die Nerven. Wir testen, ob der Hund spürt, wie seine Pfoten stehen und ob die Reizweiterleitung funktioniert.
  • CT oder MRT: In komplizierten Fällen oder wenn der Verdacht besteht, dass Spondylophyten in den Rückenmarkskanal hineinwachsen und auf das Rückenmark drücken, kann eine Computertomografie oder Magnetresonanztomografie nötig sein. Dies hilft uns auch dabei, einen akuten Bandscheibenvorfall sicher auszuschließen.

Schulmedizinische Behandlung: Schmerzen nehmen

Ist die Diagnose Spondylose gestellt, hat die Schmerzlinderung oberste Priorität. Nur ein schmerzfreier Hund bewegt sich – und Bewegung ist essenziell, um Muskelabbau zu verhindern. Wir müssen den Teufelskreis aus Schmerz und Schonhaltung durchbrechen. Die Behandlung setzt meist auf diese bewährten Säulen:

  • Entzündungshemmer (NSAIDs): Im akuten Schub sind Wirkstoffe wie Carprofen oder Meloxicam der Standard. Sie nehmen nicht nur den Schmerz, sondern dämmen auch die Entzündung an den gereizten Bändern und der Knochenhaut effektiv ein.
  • Monoklonale Antikörper: Moderne Präparate wie Librela bieten eine schonende Alternative. Sie hemmen gezielt den Schmerzbotenstoff und belasten Organe wie Nieren und Leber kaum, was sie ideal für die Langzeittherapie macht.
  • Vitamin-B-Komplex: Um gestresste Nerven zu unterstützen, kommen hochdosierte B-Vitamine zum Einsatz. Sie fördern die Regeneration und helfen gegen Missempfindungen durch gedrückte Nervenbahnen.
  • Cortison: Bei massiven Schwellungen der Nervenwurzeln kann kurzzeitig Cortison nötig sein, um den Druck aggressiv zu nehmen. Wegen der Nebenwirkungen ist dies meist keine Dauerlösung.

Eine Operation ist bei Spondylosis deformans nur extrem selten nötig. Wir greifen meist nur dann zum Skalpell, wenn Zubildungen das Rückenmark quetschen und schwere Lähmungen verursachen, die sich anders nicht beherrschen lassen.

Verschleiß lässt sich nicht ganz stoppen, aber du kannst den Rücken stärken. Unsere Gelenk-Formel unterstützt die Elastizität der Bandscheiben und die Gelenkfunktionen mit bewährten Naturstoffen – ideal zur Begleitung im Alter.

7 effektive Hausmittel bei Spondylose

Die Diagnose beim Tierarzt ist gestellt und die Medikamente sind eingestellt. Doch was kannst du im Alltag tun, um das Wohlbefinden deines Hundes zu steigern? Meiner Erfahrung nach macht das Management zu Hause oft den entscheidenden Unterschied für die Lebensqualität. Wir wollen erreichen, dass dein Liebling trotz der Veränderungen an der Wirbelsäule aktiv am Leben teilnimmt. Hier sind meine sieben bewährten Tipps für ein rückenfreundliches Hundeleben:

1

Wärme

Nichts tut einem schmerzenden Rücken so gut wie Wärme. Sie fördert die Durchblutung und hilft der verkrampften Muskulatur dabei sich zu entspannen. Gerade bei nasskaltem Wetter merken Besitzer oft, dass die Beweglichkeit schlechter wird. Du kannst deinem Hund mit einer Rotlichtlampe helfen, die du im Abstand von etwa 50 Zentimetern auf den Rücken richtest. Auch ein nur lauwarm erwärmtes Kirschkernkissen auf der betroffenen Stelle an der Lendenwirbelsäule oder dem Übergang zum Kreuzbein wirkt oft Wunder. Achte dabei immer darauf, dass dein Hund die Wärmequelle jederzeit selbstständig verlassen kann, wenn es ihm zu warm wird.

2

Gewichtskontrolle

Dies ist vielleicht der wichtigste Punkt überhaupt. Jedes Gramm zu viel auf den Rippen bedeutet eine zusätzliche Belastung für die kranke Wirbelsäule. Übergewicht zieht den Rücken förmlich nach unten und erhöht den Druck auf die Bandscheiben und die kleinen Wirbelgelenke. Wenn dein Hund unter einer Spondylosis deformans leidet, sollte er idealgewichtig oder sogar eher an der unteren Grenze des Normalgewichts sein. Das entlastet den gesamten Bewegungsapparat dauerhaft effektiver als jedes Schmerzmittel.

3

Anpassung der Wohnsituation

Wir müssen Stolperfallen und unnötige Kraftakte im Haus vermeiden. Glatte Böden wie Parkett oder Fliesen sind Gift für Hunde mit Rückenproblemen, da das ständige Ausrutschen zu schmerzhaften Zerrungen führt. Lege Laufwege mit rutschfesten Teppichen oder Yogamatten aus. Vermeide zudem unnötiges Treppensteigen. Wenn du in einer oberen Etage wohnst, trage kleine Hunde oder unterstütze große Hunde mit einem speziellen Tragegeschirr. Für das Auto ist eine Rampe Pflicht, denn der Sprung in den Kofferraum staucht die Wirbelsäule massiv zusammen.

4

Massagen

Sanfte Berührungen können Schmerzen lindern und die Bindung stärken. Du kannst die Muskulatur entlang der Wirbelsäule vorsichtig ausstreichen. Wichtig ist dabei, niemals direkt auf den knöchernen Dornfortsätzen der Wirbeln zu drücken, sondern nur das weiche Muskelgewebe daneben zu massieren. Beginne am Hals und arbeite dich langsam bis zur Rute vor. Wenn du merkst, dass dein Hund an einer Stelle zuckt oder unruhig wird, spare diesen Bereich aus. Diese Entspannungsmassagen helfen besonders gut nach den Gassirunden.

5

Orthopädisches Hundebett

In der Nacht regeneriert sich der Körper. Ein herkömmliches Hundekörbchen mit dünner Füllung bietet oft nicht genügend Stützkraft für einen kranken Rücken. Ein orthopädisches Hundebett mit Viscoschaum, oft auch Memory Foam genannt, passt sich der Körperform perfekt an. Es entlastet die Wirbelsäule punktgenau und sorgt dafür, dass die Wirbelkörper im Schlaf in einer geraden Linie liegen. So wacht dein Vierbeiner morgens weniger steif auf und kommt besser aus dem Bett.

6

Schutz vor Kälte & Nässe

Ein Mantel hat bei Spondylose nichts mit Mode zu tun, sondern ist medizinisch sinnvoll. Nässe und Kälte führen dazu, dass sich die Rückenmuskulatur reflexartig zusammenzieht und verkrampft. Das verstärkt die Beschwerden sofort. Sobald die Temperaturen sinken oder es regnet, sollte dein Hund draußen einen gut sitzenden Mantel tragen, der besonders die empfindliche Brustwirbelsäule und den Lendenbereich warm und trocken hält.

7

Kontrollierte Bewegung

Wer rastet, der rostet. Das gilt auch für Spondylose-Patienten. Absolute Schonung ist meist kontraproduktiv, da die Muskulatur sonst abbaut. Die Nerven brauchen Reize und die Gelenke brauchen Bewegung, um geschmiert zu werden. Achte jedoch auf die Art der Aktivität. Gleichmäßiges Traben an der Leine oder lockeres Laufen am Fahrrad sind ideal. Vermeide hingegen Spiele mit abrupten Stopps wie Ballwerfen oder wildes Toben mit anderen Hunden. Diese ruckartigen Bewegungen können einen akuten Schub auslösen oder Mikrotraumata an den Spondylophyten verursachen.

Ernährung & Gelenknährstoffe: Unterstützung von innen

Neben der mechanischen Entlastung spielt die biochemische Unterstützung eine entscheidende Rolle. Du kannst die Wirbelsäule deines Hundes quasi „von innen füttern“. Ziel einer spondylose-gerechten Ernährung ist es, Entzündungsprozesse im Körper zu hemmen und die noch beweglichen Wirbelzwischenräume sowie die Bandscheiben elastisch zu halten.

Eine getreidefreie oder getreidearme Fütterung ist oft ratsam, da Kohlenhydrate im Übermaß Entzündungen im Körper befeuern können. Zusätzlich gibt es spezifische Nährstoffe, die sich in der Behandlung von Rückenproblemen bewährt haben:

Lebensmittel / ZusatzWichtiger NährstoffWirkung auf den Rücken
GrünlippmuschelGlykosaminoglykane (GAGs)Nährt die Gelenkschmiere in den kleinen Wirbelgelenken
Kollagen-PeptideStrukturproteineHält Sehnen, Bänder und Bandscheiben elastisch
MSMOrganischer SchwefelWirkt oft lindernd bei Schmerzen und Muskelverspannungen
HagebutteVitamin C, GalaktolipideUnterstützt das Bindegewebe und fängt freie Radikale ab
SchachtelhalmkrautSiliciumStärkt die Struktur der Knochen und Wirbelkörper

💡 Tipp: Einzelne Nährstoffe sind gut, aber die Kombination macht den Unterschied. Ein Synergie-Effekt kann helfen, die Beweglichkeit der Wirbelsäule länger zu erhalten und den Verschleiß an den Wirbelzwischenräumen zu verlangsamen – besonders im fortgeschrittenen Alter.

Mich überzeugt die Gelenk-Formel von Vetura, da sie nicht nur auf ein einzelnes „Wundermittel“ setzt, sondern genau diese bewährten Komponenten – Hagebutte, Grünlippmuschel und Schachtelhalm – mit modernen Ortho-Nährstoffen wie MSM, Kollagen und Hyaluronsäure vereint. Diese Mischung zielt darauf ab, die Gelenkgesundheit ganzheitlich zu fördern und den versteifenden Rücken bestmöglich zu unterstützen.

Gelenk-Formel von Vetura

Natürliche Unterstützung mit der Gelenk-Formel von Vetura

Gerade bei einer chronischen Erkrankung wie der Spondylose ist eine dauerhafte Nährstoffversorgung essenziell, um die Lebensqualität zu sichern. Aus tierärztlicher Sicht ist es dabei wichtig, dass die Inhaltsstoffe hochdosiert und sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.

Die Vetura Gelenk-Formel kombiniert die entzündungsmodulierende Kraft von MSM und Hagebutte mit den wichtigen Bausteinen für Knorpel und Bandscheiben. So wird der gesamte Bewegungsapparat von innen gestärkt.

Ein weiterer Vorteil: Dank des PureComplex™-Verfahrens verzichten wir komplett auf unnötige Füllstoffe. Das sorgt für eine besonders hohe Verträglichkeit – auch für sensible Mägen, die durch Schmerzmittel vielleicht schon belastet sind.

Du kannst es risikolos testen mit unserer 60 Tage Geld-Zurück-Garantie. Wenn du die Bestellung vor 15:00 Uhr aufgibst, wird sie im Normalfall schon am nächsten Tag geliefert und du kannst das Produkt direkt anwenden.

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Physiotherapie bei Spondylose: Einfache Übungen für Zuhause

Ich empfehle meinen Patienten oft, Physiotherapie nicht nur in der Praxis zu nutzen, sondern fest in den Alltag zu integrieren. Eine kräftige Tiefenmuskulatur wirkt wie ein natürliches Korsett, das die geschädigte Wirbelsäule stützt und entlastet.

Wichtig vorab: Übe niemals während eines akuten Schubs! Zeigt dein Hund Schmerzen, ist Ruhe Pflicht. Starte erst wieder mit dem Training, wenn er schmerzfrei läuft.

Hier sind drei effektive Übungen für das Wohnzimmer:

  • Isometrische Übungen (Statische Anspannung): Diese Übung ist genial, weil sie Muskeln aufbaut, ohne die Gelenke zu bewegen. Lege im Stand deine Hand sanft an die Schulter oder Hüfte deines Hundes und übe leichten Druck aus, ohne ihn wegzuschieben. Er muss nun dagegenhalten, um das Gleichgewicht zu wahren. Halte dies für 3–5 Sekunden pro Seite. Das stärkt die Stabilisatoren entlang der Wirbelsäule enorm.
  • Cavaletti-Arbeit (Stangensteigen): Lege 3 bis 4 Besenstiele (max. knöchelhoch) hintereinander. Führe deinen Hund langsam im Schritt darüber. Das bewusste Heben der Pfoten und leichte Aufwölben des Rückens wirkt dem typischen „Schlurfgang“ bei Spondylose entgegen.
  • Der „Cookie-Stretch“: Führe ein Leckerli im Stehen langsam Richtung Hüfte, sodass der Hund den Kopf nach hinten dreht, während die Pfoten fest stehen bleiben. Das dehnt die seitliche Muskulatur. Achtung: Nur durchführen, wenn die Verknöcherungen die Beweglichkeit noch schmerzfrei zulassen – erzwinge niemals eine Bewegung.

💡 Wann du sofort handeln musst: Sollte dein Hund während oder nach den Übungen plötzlich aufjaulen, stark zittern oder gar Lähmungen an der Hinterhand zeigen, brich das Training sofort ab. Auch wenn er plötzlich Kot oder Urin verliert, ohne es zu merken, ist dies ein absoluter Notfall. In diesen Fällen zählt jede Minute – fahre bitte direkt in die Tierklinik oder zu deinem Tierarzt.

Fazit

Die Diagnose Spondylose ist für viele Hundebesitzer erst einmal ein Schock, aber sie bedeutet definitiv nicht das Ende eines aktiven Hundelebens. Zwar gehören die knöchernen Veränderungen an der Wirbelsäule oft zum Älterwerden dazu, aber wir können den Verlauf und das Wohlbefinden massiv beeinflussen.

Mit einem angepassten Alltag, der richtigen Behandlung im Schmerzfall und einer gezielten Nährstoffversorgung durch unsere Gelenk-Formel kannst du deinem Vierbeiner noch viele schöne und weitgehend schmerzfreie Jahre schenken.

Wichtig ist, dass du deinen Hund genau beobachtest. Ein steifer Gang oder Unlust an Bewegung sind meist kein „Altersstarrsinn“, sondern ein stiller Hilferuf. Reagiere frühzeitig, bleib aktiv und genieße die Zeit mit deinem grauen Schnauzen-Träger.

Häufige Fragen zu Spondylose beim Hund

Im Idealfall sollte häufiges Treppensteigen vermieden werden, da die Stauchung beim Hinunterlaufen und die Überstreckung beim Hinauflaufen die Wirbelsäule stark belasten. Wenn es sich im Alltag nicht umgehen lässt, führe deinen Hund langsam an der kurzen Leine oder nutze bei kleineren Rassen ein Tragegeschirr zur Unterstützung.

Ja, Schwimmen oder das Training auf dem Unterwasserlaufband ist eine der besten Therapieformen. Es stärkt die Rückenmuskulatur effektiv, ohne die Gelenke und Wirbelkörper durch das eigene Körpergewicht zu stauchen. Achte jedoch darauf, dass das Wasser nicht zu kalt ist, damit sich die Muskeln nicht verspannen.

Ja, eine genetische Komponente spielt eine große Rolle. Bestimmte Rassen wie der Boxer, Deutsche Schäferhunde oder Pudel haben eine Veranlagung zu schwächerem Bindegewebe oder einer spezifischen Wirbelform, die die Entstehung von Spondylosis deformans begünstigt.

In der Regel verkürzt die Erkrankung die Lebenserwartung selbst nicht. Hunde können mit dem richtigen Management und einer guten Schmerztherapie ein ganz normales Alter erreichen. Das Ziel der Behandlung ist immer der Erhalt der Lebensqualität, damit der Hund trotz steifem Rücken Freude am Leben hat.

Wenn dein Hund plötzlich gar nicht mehr hochkommt, ist dies ein medizinischer Notfall. Es könnte sich um einen massiven akuten Schub, einen Bandscheibenvorfall oder das Cauda-Equina-Syndrom handeln. Bitte warte nicht ab, sondern fahre sofort zum Tierarzt oder in die Tierklinik.

Unsere Gelenk-Formel für Hunde wurde entwickelt, um den Bewegungsapparat deines Hundes zu unterstützen und ihm seine Lebensfreude zurückzugeben.

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