Rückenschmerzen beim Hund: Sanfte Hausmittel & tierärztliche Tipps

Viele Hundebesitzer kennen das: Der eigene Vierbeiner wirkt plötzlich steif, will nicht mehr ins Auto springen oder vermeidet das Treppensteigen. Rückenschmerzen beim Hund sind keine Seltenheit – vor allem bei älteren Tieren, übergewichtigen Rassen oder Hunden, die sich beim Spielen verletzt haben.
In meiner Praxis sehe ich oft, wie stark Verspannungen, Arthrose oder Bandscheibenprobleme die Beweglichkeit einschränken. Zum Glück gibt es einige Hausmittel und unterstützende Maßnahmen, die den Schmerz lindern und die Beweglichkeit deines Hundes sanft fördern können. Ich zeige dir in diesem Beitrag, welche Mittel deinem Hund Entlastung schenken können.
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Dr. Ilse Ertl
Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Tierärztin Dr. Ilse Ertl erstellt. Sie besitzt seit 20 Jahren eine eigene Kleintierpraxis in der Nähe von München und gibt ihr Wissen gerne an interessierte Hundebesitzer weiter.
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Symptome: Woran du Rückenschmerzen beim Hund erkennst
Rückenbeschwerden beim Hund äußern sich oft schleichend. Manche Tiere zeigen nur leichte Verhaltensänderungen, andere haben sichtbare Schwierigkeiten beim Aufstehen oder gehen plötzlich nur noch zögerlich spazieren.
Als Tierärztin achte ich in meiner Praxis besonders auf folgende Anzeichen, die auf Rückenschmerzen oder Rückenprobleme hindeuten können:
- Steifer Gang oder unsichere Bewegungen
- Krümmung des Rückens („Katzenbuckel“)
- Winseln oder Zittern bei bestimmten Bewegungen
- Vermeidung von Sprüngen oder Treppensteigen
- Berührungsempfindlichkeit im Rückenbereich oder Nacken
- Unruhe oder auffällige Schonhaltung
- Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
- Leichte Lahmheiten ohne erkennbare Verletzung
💡 Tipp: Wenn dein Hund beim Streicheln im Bereich der Wirbelsäule oder der Halswirbelsäule empfindlich reagiert, könnte das auf Muskulatur- oder Gelenkprobleme hinweisen. Achte auch auf subtile Signale – etwa, dass dein Hund sich seltener schüttelt, sein Fell an einer Stelle gesträubt ist oder Bewegungen meidet, die früher selbstverständlich waren.
Rückenschmerzen können viele Gründe haben – von Verspannungen durch Kälte bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie dem Wobbler-Syndrom oder einer Bandscheibenverletzung. Umso wichtiger ist eine genaue Diagnose, damit du weißt, ob Hausmittel wirklich sinnvoll sind oder ob tierärztliche Behandlung nötig ist.
Die Vetura Gelenk-Formel kann Teil einer ganzheitlichen Unterstützung bei Rücken- und Gelenkbeschwerden sein
Die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen beim Hund
Rückenschmerzen beim Hund können viele Ursachen haben. Häufig handelt es sich nicht um eine einzelne Erkrankung, sondern um ein Zusammenspiel aus Belastungen, Bewegungsmangel oder altersbedingten Veränderungen im Rückenbereich.
- Muskelverspannungen und Fehlhaltungen: Verspannungen der Muskulatur entstehen oft durch Kälte, nasses Fell oder plötzliche, ungewohnte Bewegungen. Auch ein zu weiches Bett oder eine ungünstige Liegeposition können den Rücken zusätzlich belasten.
- Athrose und altersbedingte Veränderungen: Besonders ältere Hunde leiden häufig unter Arthrose oder degenerativen Veränderungen der Gelenke und Knochen. Diese führen zu Entzündungen und Schmerzen, die sich bis in den Rückenbereich ausbreiten können. Betroffen sind vor allem große Rassen oder übergewichtige Tiere, da sie stärker belastet werden.
- Bandscheibenerkrankungen und das Wobbler-Syndrom: Eine der ernsteren Erkrankungen ist die Bandscheibenerkrankung, bei der verschobenes Bandscheibenmaterial auf das Rückenmark drückt. Besonders Dackel, Französische Bulldoggen oder Cocker Spaniels sind aufgrund ihrer Körperform anfälliger. Auch das Wobbler-Syndrom, eine Erkrankung der Halswirbelsäule, kann zu unsicherem Gang und deutlicher Bewegungseinschränkung führen.
- Verletzungen und akute Belastungen: Ein Sprung aus dem Auto, ein Sturz auf glattem Boden oder eine Rangelei mit anderen Hunden kann zu Rückenschmerzen führen. Schon kleine Verletzungen oder Mikrotraumata in Muskeln oder Bändern reichen aus, um eine schmerzhafte Entzündung auszulösen.
- Übergewicht und Bewegungsmangel: Zu wenig Bewegung und zu viele Kalorien belasten den gesamten Organismus. Wenn ein Hund dauerhaft zu schwer ist, leidet nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch Wirbelsäule und Gelenke. Das zusätzliche Gewicht führt zu Fehlhaltungen, die wiederum Rückenschmerzen und Verspannungen begünstigen.
💡 Hinweis: Auch scheinbar harmlose Veränderungen – etwa weniger Freude am Spazierengehen oder zögerliches Aufstehen – können frühe Hinweise auf Rückenbeschwerden sein. Ein tierärztlicher Check hilft, die Ursache frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Bewährte Hausmittel und natürliche Unterstützung bei Rückenschmerzen
Viele Hundehalter fragen sich, was sie selbst tun können, wenn ihr Hund unter Rückenschmerzen leidet. Neben der tierärztlichen Untersuchung gibt es einige Hausmittel, die sanft zur Linderung beitragen und den Rückenbereich deines Hundes unterstützen können. Diese Maßnahmen ersetzen keine tierärztliche Behandlung – sie können aber helfen, die Beweglichkeit zu fördern und Verspannungen zu lösen.
Wärme – bewährte Hilfe bei Muskelverspannungen
Wärme entspannt die Muskulatur, fördert die Durchblutung und kann Schmerzen im Rückenbereich lindern. Besonders bei Verspannungen oder nach einem Spaziergang in der Kälte tut sie vielen Hunden gut.
Anleitung:
Lege eine Wärmflasche, ein Kirschkernkissen oder ein warmes Handtuch (max. 40 °C) auf die verspannte Stelle. Wickle es in ein dünnes Tuch, um die Haut zu schützen. Lass deinen Hund selbst entscheiden, ob er die Wärme angenehm findet. Behandle die Stelle 10–15 Minuten lang, ein- bis zweimal täglich.
💡 Tipp: Bei akuten Entzündungen oder Schwellungen ist Wärme nicht geeignet – hier hilft vorsichtige Kühlung besser.
Massage & sanfte Bewegung
Sanfte Massagen können helfen, Verspannungen zu lösen und die Muskeln zu lockern. Auch leichte Bewegung unterstützt die Durchblutung und verhindert, dass sich die Muskulatur abbaut.
Anleitung:
Massiere deinen Hund mit den Fingerspitzen oder der flachen Hand entlang der Wirbelsäule, aber nicht direkt auf die Knochen. Beginne am Nacken und arbeite dich langsam bis zur Hüfte vor. Druck immer nur so stark, wie dein Hund es angenehm findet. Ergänze die Massage durch kurze, ruhige Spaziergänge auf weichem Boden.
💡 Hinweis: Wenn dein Hund stark humpelt, fiept oder sich nicht anfassen lässt, bitte keine Massage durchführen – erst den Tierarzt aufsuchen.
Ruhe & Schonung
Bei Rückenschmerzen braucht dein Vierbeiner ausreichend Ruhe, um sich zu erholen. Eine passende Liegefläche und kontrollierte Bewegungspausen helfen, den Rücken zu entlasten und die Heilung zu fördern.
Anleitung:
Richte deinem Hund einen ruhigen Platz mit einer orthopädischen Hundematte oder einer dicken Decke ein. Vermeide Treppensteigen, Sprünge oder wildes Spielen. Wenn du ihn tragen musst, stütze immer Brustkorb und Hinterhand gleichzeitig.
💡 Tipp: Wechsel aus Ruhephasen und sanften, kurzen Spaziergängen sorgt für eine gute Balance zwischen Schonung und Bewegung.
Ernährung & natürliche Nährstoffe
Eine ausgewogene Ernährung kann viel dazu beitragen, den Rücken und die Gelenke deines Hundes gesund zu halten. Bestimmte Nährstoffe wirken entzündungshemmend, stärken das Bindegewebe und unterstützen die Muskulatur.
Lebensmittel / Zusatz 46652_c7fedc-45> | Wichtiger Nährstoff 46652_3119df-96> | Wirkung 46652_d9384e-c2> |
|---|---|---|
Algenöl / Leinöl 46652_9ae5ac-35> | 46652_1b1383-c2> | Unterstützt Entzündungshemmung und Beweglichkeit 46652_3f0b5d-77> |
Grünlippmuschelpulver 46652_7b40d8-7c> | Glykosaminoglykane 46652_0fb389-83> | Fördert Knorpelaufbau und Gelenkschmierung 46652_65841c-fb> |
Hagebuttenpulver 46652_511de7-6a> | Vitamin C, Antioxidantien 46652_0f3796-73> | Unterstützt Immunsystem und Bindegewebe 46652_07d67f-aa> |
Schachtelhalmkraut 46652_6fad0c-0d> | Silicium 46652_272c90-3a> | Stärkt Knochen, Sehnen und Bänder 46652_b0854e-9d> |
💡 Tipp: Eine Kombination dieser Nährstoffe kann helfen, die Beweglichkeit deines Hundes zu erhalten und die Regeneration der Gelenkstrukturen zu unterstützen – vor allem im Alter oder bei ersten Rückenproblemen.
Mich überzeugt die Gelenk-Formel von Vetura, weil sie genau diese bewährten Hausmittel – Hagebuttenpulver, Grünlippmuschel und Schachtelhalmkraut – mit weiteren wichtigen Bausteinen kombiniert: MSM, Kollagen und Hyaluronsäure. Diese Inhaltsstoffe tragen dazu bei, die Gelenkgesundheit zu fördern, die Beweglichkeit zu verbessern und den gesamten Bewegungsapparat deines Hundes langfristig zu unterstützen.

Natürliche Unterstützung mit der Gelenk-Formel von Vetura
Bei Hunden mit Rücken- oder Gelenkproblemen kann eine gezielte Versorgung mit Nährstoffen viel bewirken. Aus tierärztlicher Sicht ist dabei entscheidend, dass die Inhaltsstoffe nicht nur hochwertig, sondern auch in sinnvoller Kombination eingesetzt werden.
Die Vetura Gelenk-Formel kombiniert bewährte natürliche Inhaltsstoffe wie Hagebuttenpulver, Grünlippmuschel und Schachtelhalmkraut mit MSM, Kollagen und Hyaluronsäure, um die Beweglichkeit und den Knorpelstoffwechsel zu unterstützen.
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Wann du mit deinem Hund zum Tierarzt solltest
Hausmittel können leichte Verspannungen oder vorübergehende Beschwerden gut begleiten – doch manchmal steckt hinter Rückenschmerzen eine ernsthafte Erkrankung der Wirbelsäule oder Nerven. In meiner Praxis sehe ich oft Hunde, die zu spät vorgestellt werden, weil die Symptome anfangs harmlos wirken.
Du solltest deinen Hund unbedingt tierärztlich untersuchen lassen, wenn:
- er plötzlich Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Treppensteigen hat,
- sich sein Gangbild verändert oder er einseitig lahmt,
- er beim Streicheln des Rückens zuckt, aufschreit oder ausweicht,
- die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage anhalten,
- Lähmungserscheinungen, Fieber oder Inkontinenz auftreten.
Gerade bei Hunden mit Bandscheibenvorfall, Arthrose oder Wobbler-Syndrom ist schnelle tierärztliche Hilfe entscheidend, um bleibende Schäden zu vermeiden. Der Tierarzt kann mit Untersuchungen, Röntgen oder Ultraschall die genaue Ursache finden und gezielt behandeln.
Fazit
Rückenschmerzen sind bei Hunden keine Seltenheit – doch mit Geduld, Aufmerksamkeit und der richtigen Unterstützung kannst du viel für das Wohlbefinden deines Vierbeiners tun. Wärme, sanfte Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, die Muskulatur zu entspannen und die Beweglichkeit zu fördern. Ergänzend kann die Vetura Gelenk-Formel wertvolle Nährstoffe liefern, um den Bewegungsapparat langfristig zu unterstützen. Treten die Beschwerden jedoch häufiger oder stärker auf, sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden. So bleibt dein Hund aktiv, beweglich und schmerzfrei – egal in welchem Alter.
Häufige Fragen zu Rückenschmerzen beim Hund
Unsere Gelenk-Formel für Hunde wurde entwickelt, um den Bewegungsapparat deines Hundes zu unterstützen und ihm seine Lebensfreude zurückzugeben.



